Dezember 12, 2014

Susanne's veganes Zaubermus. Eine schöne Geschenkidee für eure Liebsten oder einfach zum Selbstgenießen...mmmhhh

Es gilt, auf einiges zu verzichten, wenn man sich auf dem Weg vom Allesesser zum Veganer befindet. Ich bin schon sehr lange unterwegs und habe momentan den Status "Teilzeitveganerin" erreicht. Zu Hause klappt es schon wunderbar, aber außer Haus geht es manchmal dann doch "nur" vegetarisch. Erstens weil es meistens schwierig ist, im Lokal was Veganes zu finden, zumindest wenn man nicht in einer Großstadt lebt, und zweitens, weil die meisten privaten Gastgeber mit veganer Kost überfordert sind. Solange vegetarisches Essen nur hin und wieder auf den Tisch kommt, habe ich kein Problem damit, solange die Milchprodukte bio sind.


Alles in Allem empfinde ich das vegane Kochen und Essen als sehr schmackhaft, und mir fehlt eigentlich nichts damit. Bis auf einige Ausnahmen. Meine große Schwäche: Parmesan und Schokolade. Es muss doch ab und an beim Italiener eine Pasta mit Parmesan oder leckere Pizza her. Und weder Edelbitterschokolade noch Milchersatzschokoladen sind wirklich der Hit. Deshalb hier meine "Ich-brauch-Schokolade-Creme".


Da, wie gesagt, zu Hause keine tierischen Produkte mehr im Einsatz sind, habe ich eine Alternative für konventionelle Nussnougatcreme kreiert. Nutella kommt nicht nur wegen der Milch, sondern auch wegen des hohen Anteils an weißem Zucker und des Palmöls für mich als Alltagsbrotaufstrich nicht in Frage.

Ich habe etwas rumprobiert und ich muss sagen, was dabei rausgekommen ist, ist ganz nach meinem Geschmack: Gesicht reinlegen und aufsaugen! :-)

 
Es geht recht schnell und ist auch ein schönes Mitbringsel. Ganz wichtig: Ihr müsst darauf achten, dass die fertige Creme immer im Kühlschrank aufbewahrt wird. Am besten innerhalb einer Woche verzehren. Ungekühlt kann der Aufstrich schnell ranzig werden. Also, bei mir wäre es unnötig, die Mindesthaltbarkeit zu erwähnen, denn bei uns flutscht auch mal das eine oder andere ganze Glas in einer Mahlzeit auf die Brote, und wenn es sein muss geht es auch ohne Brot.



Rezept Susanne's Zaubermus ... weil es ein Lächeln auf dein Gesicht zaubert
ergibt ca. 3 bis 4 Weck Gläser Mini Tulpe

Zutaten
250 g (1 Glas) Haselnussmus von Rapunzel 
250 g  (1 Päckchen) Alsan Bio
50 g Bio Vollrohrzucker
75 g Bio Zartbitter Kuvertüre
1 Vanilleschote
1 Prise Salz
ggf. Zimt oder Lebkuchengewürz

Zubereitung
1. Alsan auf Zimmertemperatur bringen. Am besten ein Paar Stunden vorher aus dem Kühlschrank holen
2. Das Vanillemark einer Vanilleschote und eine Prise Salz hinzufügen
3. Alsan, Vanillemark, Salz und Zucker schaumig rühren
4. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, darauf achten, dass die flüssige Kuvertüre nicht zu warm wird (ca. 30 - 32 Grad ist gut)
5. Das Nussmus und die flüssige Kuvertüre langsam unterrühren
6. In Weck Gläser abfüllen und ab in den Kühlschrank

Für eine Weihnachtsversion könnt ihr etwas Zimt oder Lebkuchengewürzmischung hinzufügen. Das Rezept funktioniert auch mit normalem Zucker. Da müsst ihr mit der Menge etwas rumprobieren. Ich denke etwas weniger würde reichen. Aber der Süßungsgrad ist ja Geschmackssache.

Was ich fast vergessen hätte, die Etiketten habe ich vom Bastelladen, genauso wie den Stempel. 

Und nun wünsch ich euch viel Genuss beim Eintauchen in mein Zaubermus.....

Susanne



Dezember 10, 2014

Sternchen zum Selbermachen. Weihnachtsdeko Teil 2. Free download von nostalgischen Weihnachtsmotiven!

Es ist soweit. Premiere für mich: eine Weihnachtsdeko ohne rot. Ich habe es tatsächlich geschafft :-) 

Wie immer habe ich mit Naturmaterialien gearbeitet. In diesem Fall reichten Papier und Faden. Habe sogar auf jeglichen Kleber verzichtet. Die Nähmaschine ist da eine schöne Alternative. Es sieht gut aus und vor allem geht es total schnell. So schnell klebt keiner.....Wer keine Maschine hat darf natürlich auch kleben oder vielleicht tackern? Euch fällt bestimmt was ein.



Die wunderschönen nostalgischen Weihnachtsmotive hab ich euch vorbereitet und ihr könnt sie hier kostenlos downloaden.

Die Sterne könnt ihr ausschneiden und einfach in die Tischdeko integrieren. Die dreidimensionalen Sterne sind etwas aufwendiger und ich habe sie so gemacht:

1. Motive ausdrucken und ausschneiden.

2. Sterne aus Tonpapier ausschneiden. Das geht am einfachsten, wenn ihr einen gedruckten, ausgeschnittenen Stern auf das Tonpapier auflegt und rundum schneidet. Alternativ könnt ihr auch den gedruckten auflegen, aufzeichnen und dann schneiden.

3. Einen Tonpapierstern nehmen, vorne und hinten einen gedruckten Stern drauflegen. Die Sterne jeweils um 90 Grad drehen und fest zusammenhalten.

4. Mit der Nähmaschine in der Mitte drüber - gedruckte Sterne etwas nach vorne und hinten falten und fertig. Wenn ihr die Sterne aufhängen wollt, schneidet die Fäden beim Nähen sehr lang ab, damit ihr gleich die Aufhängung habt.





Die Ministernchen habe ich mit einem Sternenlocher aus dem Bastelladen gemacht. Mit der Größe der gedruckten Sterne könnt ihr spielen, indem ihr einfach die Prozente beim Drucken anpaßt. Ich habe zum Hängen einmal Normalgröße und einmal auf 80% ausgedruckt.

Mit diesen drei Vorlagen könnt ihr endlos gestalten. Die dreidimensionalen Sterne sehen auch schön aus, wenn man sie an eine Serviette bindet. Links und rechts am untersten Stern mit dem Locher zwei Löcher anbringen, Kordel durchziehen und festbinden. Also, setzen, stellen, legen....groß, klein, mini .... seid kreativ!

Für die Serviettenbanderole habe ich mir das Mädchenmotiv zurechtgeschnitten. Es sieht auch gut aus, wenn ihr den Druck komplett neben den Teller legt und das Besteck drauf.




Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln und Dekorieren!

Ah, und by the way...die tolle Leinentischwäsche findet ihr hier! 

Herzlicht, Susanne

November 27, 2014

Was braucht man um einen Adventskalender selbst zu machen? Holz, Papier, Kordel und eine Bohrmaschine!

Kurz vor knapp möchte ich euch meinen Adventskalender zeigen. Ich wollte dieses Jahr mal was anderes als Süßigkeiten. Deshalb hab ich mir überlegt es soll ein Adventskalender mit Botschaften werden. Gedichte, Sprüche, Gedanken, Wünsche und Gutscheine sollten rein. Beim Spaziergang im Wald ist mir dann die zündende Idee gekommen. Ich konnte nicht an diesem wunderschönen Ast vorbei gehen, der mir sozusagen vor die Füße gefallen ist.


Also nach Hause geschleppt, saubergemacht und Löcher reingebohrt. Ging alles ganz schnell. Der Ast war noch nass, deshalb ging es mit dem Bohren sehr einfach. Die Bohrungen sind etwa 1,5 cm tief. Vorher ausmessen und 24 Markierungen anbringen. Beim Trocknen müsst ihr drauf achten dies langsam zu tun. Ich hab den Fehler gemacht, den Ast in die Nähe der Heizung zu legen und er ist schnell gerissen. Für die Fotos hab ich selbstverständlich den unschönen Riss versteckt...

Etwas länger dauert es kleine Zettelchen mit Liebevollem zu füllen. Ich habe ein festeres Papier genommen (Din A4), auf einer Seite den Rand abgerissen und dann in etwa gleich große Stücke geschnitten. Die gerissene Kante sollte vorne an den kleinen Röllchen sein. Das sieht hochwertiger aus als glatte Kanten, da es den Anschein von Büttenpapier gibt.


Wenn die 24 Zettel beschriftet sind, aufrollen und mit Hanfkordel zubinden. Hanfkordel bekommt ihr in jedem Bastelladen. Dabei drauf achten, dass die gerissene Papierkante an der Seite ist, die man nach dem Rollen sieht. Zahlen schreiben, klein reißen und anbinden - fertig. Was ich so reingeschrieben hab, bleibt mein Geheimnis :-) 

Welch ein schönes Herzgeschenk. So nenne ich Geschenke, die absolut einmalig sind. Mit ganz viel Liebe gemacht und unbezahlbar!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und eine wunderschöne Adventszeit für euch und eure Lieben!



November 06, 2014

Weihnachtsdeko mit Naturmaterialien. Teil 1. Bambusschalen, Holzbäumchen und Leinentischdecke

Man will es nicht wahrhaben, aber es sind tatsächlich nur noch sieben Wochen bis Weihnachten. Da wir diese Woche einen Event in unserem Showroom haben, dachte ich mir es ist höchste Zeit, etwas Weihnachtsglanz in die Hütte zu bringen. So richtig in Stimmung war ich ja noch nicht, was tun? Holz holen, Kamin anzünden, Yogitee aufsetzen und beim Duft von Zimt, Ingwer, Nelken, schwarzem Pfeffer und Kardamom die Weihnachtskisten herbeischleppen. Kerzchen anzünden, anfangen alles schön zu sortieren und zunächst mal im Regal aufzustellen. Das war der Plan. Auf weihnachtliche Musik hab ich verzichtet, das wäre dann doch zu weit gegangen. Wie haltet ihr das mit der Weihnachtsdeko? Erst kurz vor Weihnachten oder schon am ersten Advent?




Und ich muss sagen es hat gewirkt! Als dann alles so im Chaos vor mir stand, keimte eine leichte vorweihnachtliche Stimmung auf. Vielleicht war es auch einfach nur mein Dekoherz, das anfing zu pochen. Es ist schließlich der Höhepunkt des saisonalen Dekorierens. Nach etwas hin und her räumen bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis der ersten weihnachtlichen Tischdeko für dieses Jahr, macht Lust auf Schnee und Christstollen...



Generell mag ich Naturtöne - aber an Weihnachten gibt es bei mir nur eins: ROT muss her! Deshalb bin ich auch ganz glücklich, daß es nun die von mir geliebten Lovley Linen Produkte auch in einem wunderbaren weihnachtsrot gibt. Tischdecke, Tischläufer und Servietten, die perfekte Tischwäsche für eine weihnachtliche Tafel. Dieses Jahr erfreue ich mich sehr an meiner neuen Produktentdeckungen: Weihnachtsbäumchen mit Rinde sowie Schüsseln und Teller aus Bambus in Naturfarbe und schwarz.

Für die natürlichen Produkte der Firma EKOBO ist das Bambus als Ausgangsmaterial, weil diese Pflanze zu den am schnellsten und auf natürliche Weise nachwachsenden Ressourcen unseres Planeten zählt. Bambus regeneriert sich extrem schnell und benötigt dazu keinerlei Chemikalien. Es kann alle drei Jahre geerntet werden, ohne den Pflanzenbestand zu reduzieren oder das Ökosystem zu gefährden.

 
Wer so gar nicht auf rot steht für den gibt es an dieser Stelle bald Weihnachtsdekoideen in alternativen Farbkombinationen, versprochen! Wer den "Nature Look" mal mit allen Sinnen erleben möchte, kann gerne in unseren Showroom vorbei kommen zum Martinimarkt oder zur Nacht der 1000 Lichter! Mehr Info hier! Ich freue mich auf euren Besuch. Sollte es nicht klappen zu den Events, könnt ihr jederzeit über unser Kontaktformular einen Wunschtermin vereinbaren. Hier! Unsere Weihnachtsausstellung geht bis zum 23. Dezember.
 

Oktober 01, 2014

Der etwas andere Blumenstrauß. Blumendeko in Weckgläsern - Schokomousse im Weitling von Riess Emailgeschirr

Herzlich willkommen zum ersten Blogpost!

Endlich ist es soweit, ich schreibe nun das allererste Posting für euch. Ich werde hier von Zeit zu Zeit unsere lohasLOFT Produkte im Einsatz zeigen. Außerdem Dekoideen und nachhaltige Themen. Beginnen möchte ich mit der ausgefallenen DOMI Eichenholz Serie von lohasani. Was ich an ihr besonders liebe, ist die Multifunktionalität. Ob Blumen, Teelichter oder z.B. Frühstücksmarmeladen auf dem "drei mal drei" DOMI Brett. Die Bretter sind  überall einsetzbar.




Letzten Sonntag hatte meine liebe Freundin Sandra Geburtstag und ich wollte ihr Blumen "mal anders" schenken. Normaler Strauß war mir zu langweilig. Dann hab ich mir das "drei mal drei" DOMI aus der Eichenholz Serie geschnappt und angefangen zu experimentieren. Vom Ergebnis war ich so begeistert, daß ich mir dachte, ich muß das gleich mit euch teilen. Wie findet ihr die Idee die Weckgläser mit Blumen zu schmücken?

Die geräucherte Eichenholzplatte war eine meiner ersten Prototypen. Sie ist verhältnismäßig dunkel, was mir jedoch gut gefällt. Da ich sie zunächst für Schokomandelmousse verwenden wollte habe ich sie geölt, was sie noch dunkler gemacht hat. Wenn ihr die Platten nicht für Lebensmittel einsetzen wollt ist eine Ölung nicht unbedingt nötig. Die Eichenholzbretter sind wunderschöne Einzelstücke und somit in Farbton und Maserung immer unterschiedlich.

Eine neue Idee für das Mousse mußte her. Die Emailschüsseln von Riess sind da genau das Richtige. Also Blumen ab in die Weckgläser und Schokomandelmousse rein in den Weitling. Der Weitling von der Firma Riess ist eine Emailschüssel, die sehr traditionell ist. Früher wurde diese Schüssel mit Rand nur für den Hefeteig eingesetzt. Der Rand hat verhindert, daß der Hefeteig beim Gehen überläuft. In weiß finde ich ihn besonders schön. Da ich so richtig im Blumendekorausch war, hab ich die Schüssel gleich mit geschmückt. Die Griffe eignen sich beim verschenken richtig gut zum Blumen befestigen. Die Kombination des Blumengeschenks, Mitbringselmousse und unserem Ständchen war gelungen und ist vom Geburtstagskind mit großer Freude in Empfang genommen worden.




Auch wenn das Mousse lecker aussieht und himmlisch geschmeckt hat, kann ich euch kein Rezept anbieten. Ich  bin eine "wir machens mal ohne Rezept Köchin". Bei mir ist alles was auf den Tisch kommt "einmalig". Vielleicht muss ich mir zukünftig mal aufschreiben, was ich für Zutaten nehme, um es dann hier mit euch zu teilen. Wie ihr eure Gerichte schön präsentieren könnt, davon wird es auf alle Fälle mehr geben. Ich freue mich schon drauf!

Produkte findet ihr hier, bitte klicken: